KULTURLANDSCHAFTSROUTE – Höhenweg Reit

Von Paulina Domke und Jacob Sürie

Die Gestaltung des Höhenwegs Reit macht die Topografie erlebbar

Durch eine sensible Gestaltung soll dem Höhenweg Reit eine neue Qualität gegeben
werden. Dies wird durch kleinteilige Eingriffe an sorgfältig ausgewählten Orten entlang des
Weges verfolgt. Der Fokus richtet sich dabei auf die Eingänge, die Topografie sowie auf die
Landschaftsfenster.

Die Gestaltung der Eingänge weist dezent auf den Weg hin und wirkt dabei offen und
einladend. Die Cortenstahlelemente sind witterungsbeständig und fügen sich gut in das
Landschaftsbild ein.

Die drei Balkone dienen dazu, für einen Moment auf Höhe des Deiches bewusst vom Weg in
ein Landschaftsfenster einzutreten und die Natur- und Kulturlandschaft zu erleben. Sie
thematisieren dabei drei markante Landschaftstypen entlang des Höhenwegs: die
Landschaft der Gose Elbe, den Wald sowie die Kultur- und Agrarlandschaft.

Während sich der Deich durch seine Höhe wie eine Brücke durch die Natur bahnt, wird er
von beiden Seiten von der Natur zurückerobert. Dem Besucher ermöglicht diese
Kombination einzigartige Einblicke in die nahe und ferne (Kultur-)Landschaft.

Durch die Gestaltung des Reitdeichs wird mit einer neuen Erzählweise auf das
Höhensystems der Vier- und Marschlande aufmerksam gemacht. Perspektivisch sind
zusammenhängende Höhenwege denkbar, auf denen durch ortsspezifische Maßnahmen die
Topografie und Geschichte der Deiche aufgegriffen wird.

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