RAUMBILDER – Weiße Leere

Von Lara Sterneberg

Die Vier- und Marschlande sind ein Lebensraum, in dem sich der Mensch von der Natur immer mehr Raum nimmt.

Landschaft – auf den ersten Blick definiert durch ihre natürlichen Gegebenheiten. Die immer fließenden und doch schwarz verankerten Stränge umrahmen und durchziehen einen Lebensraum, der sich wild und auf eigenständige Weise versorgen und verändern kann. Aus der Ferne wie eine große Einheit, doch bei genauerer Betrachtung fallen die kleinen Details und Unterschiede auf. Hier ist Flora und Fauna zuhause. Und mittendrin der Mensch, als Teil vom Ganzen und doch gleichzeitig auch als Eindringling. Denn er braucht mehr, andere Lebensräume um zu (Über-) Leben. Und so schafft er sich seinen Platz in der Landschaft und bedient sich Stück für Stück aus der Natur, bis vielleicht irgendwann nichts mehr bleibt außer eine weiße Leere.

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