RAUMBILDER – Verbindung und Abgrenzung in der Kulturlandschaft

Von Franziska Becker

Die Vier- und Marschlande sind zwei abgegrenzte und miteinander verbundene Systeme. Sie existieren nebeneinander und überlagern sich.

Straßen bilden die Grundlage für eine landschaftsräumliche Erschließung des Menschen. Häuserketten säumen sich an diesem Wegenetz und Stadtteile werden verbunden. Die starren Baukörper schneiden sich linear in die Landschaft und nehmen Einfluss auf die natürlichen Arten- und Lebensräume. Die Zersiedelung des Raumes ist ein Hindernis für eine Biotopvernetzung, gleichzeitig gelten Grünkorridore und Randstreifen als artenreiche Linienbiotope. Zum Schutz von Fauna und Flora werden zusammenhängende Kern- und Verbindungsflächen rechtlich gesichert, um ein zusammenhängendes Netz an natürlichen Trittsteinen zu erhalten und die bewirtschaftete Kulturlandschaft langfristig zu stärken. Das Wechselverhältnis gilt als besonderer Standortfaktor der Vier- und Marschlande.

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